Von: Lisa Feldmann aus Llubí

An: Annika Freitag nach Mannheim

 

Llubí, 23. Juni 2018

Meine liebe Brieffreundin,

heute schicke ich dir eine Postkarte von der Baleareninsel Mallorca – das Lieblingsreiseziel der Deutschen. Aber mit ein paar guten Tipps von guten Freunden im Gepäck verbringen wir hier sehr entspannte Tage fernab der Touristenzentren.

Das Beste an unserem Kurztrip: die romantische Finca in der Insel-Mitte bei dem kleinen Städtchen Llubí, die wir über Airbnb gebucht haben. Ein Hahn stolziert durch unseren Garten und ringsherum auf den Feldern grasen Pferde und Esel. Abends essen wir unser selbstgekochtes Candle-Light-Dinner auf der Terrasse und genießen den Sonnenuntergang bei einem Glas Rotwein. Genau so stelle ich mir das Paradies vor.

Unsere Unterkunft auf Mallorca: eine romantische Finca mitten auf dem Land

Sonnenuntergang bei einem Glas spanischen Rotwein

Candle-Light-Dinner auf der Terrasse

An unseren drei Urlaubstagen haben wir das Programm bunt gemischt: von Städte-Trips über Spaziergänge entlang der Steilküste bis hin zu ein paar Stunden am Strand.

Tag 1: Valldemossa, ein spanisches Bilderbuch-Dorf

Valldemossa war unser erstes Ziel auf der Insel, nachdem wir unsere Finca bezogen hatten. Das Dorf hat knapp 2.000 Einwohner, eine Pfarrkirche und hunderte von terrakotta-farbenen Häusern, die mit hübschen Fensterrahmen, Balkongeländern und Blumentöpfen verziert sind. An jeder zweiten Ecke gibt es einen netten Laden mit goldenen Schmuckstücken oder Kleidern mit Blümchenmuster.

In Valldemossa haben wir im „Es Roquissar“ zu Mittag gegessen: sehr empfehlenswert!

Jedes Gericht im „Es Roquissar“ ist sehr liebevoll angerichtet.

Die Fassaden der Häuser in Valldemossa sind mit Blumen übersät.

Das 2.000-Seelen-Dorf ist mit seinen Fensterläden „typisch südländisch“.

Es macht Spaß, durch die Gassen zu schlendern und an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.

Nicht weit von Valldemossa liegt Deià, ebenfalls ein kleines, spanisches Dorf in ähnlichem Baustil. Bei Deià gibt es eine Bucht direkt am Meer, in der viele schwimmen oder im Fischrestaurant, das in die Felsen gebaut ist, essen gehen.

Die Bucht von Deià

In den Fels gebaut: ein Fisch-Restaurant

Tag 2: Die Karibik auf Malllorca

Um zu den Buchten und Stränden zu gelangen, die touristisch nicht überlaufen sind, darf man einen kleinen Fußmarsch nicht scheuen. Ein sehr schöner Strand – mit (fast) karibischem Feeling – ist Cala des Marmols. Es gibt verschiedene Wege dorthin – wir haben (auf Empfehlung von Freunden) die Strecke gewählt, die bei Cala des Moros startet: 6 Kilometer direkt an der Steilküste entlang. Wir sind fast niemandem begegnet – und der Weg ist wirklich traumhaft schön!

Die Karibik von Mallorca: Cala des Marmols

Die kleine Bucht ist so schön wie ein Postkartenmotiv.

Cala des Marmols ist noch einer der wenigen Geheimtipps der Insel.

Der Weg bis zum Strand führt 6 Kilometer entlang der Steilküste.

Nur wenige Menschen sind auf dem Wanderweg unterwegs, aber ab und an fährt ein Boot vorbei.

Kurze Pause

Entlang der Steilküste stehen zwischendurch immer wieder faszinierende Felsformationen.

Tag 3: Palma und Cap Formentor

Am Vormittag unseres letzten Tages haben wir einen kleinen Abstecher nach Palma gemacht. Auch wenn die Kathedrale sehr beeindruckend ist, war es uns in der Stadt einfach zu eng und zu überfüllt.

Die Kathedrale von Palma

Umso schöner ist Cap de Formentor, das östliche Ende der Halbinsel Formentor auf Mallorca und gleichzeitig der nördlichste Punkt der Baleareninsel. Die Mallorquiner nennen die Halbinsel auch Treffpunkt der Winde. Vor allem in der Abenddämmerung ein „Muss“, auch wenn es längst kein Geheimtipp mehr ist. Einen kleinen Abstecher haben wir auch zum Playa de Formentor gemacht, um die letzten Stunden auf der Insel noch am Strand zu genießen – mit den Füßen im Sand und dem Meeresrauschen im Ohr.

Am Ende der Straße zum Cap Formentor steht ein Leuchtturm.

Die Straßen schlängeln sich endlos bis zum „Ende der Insel“.

Liebe Annika, lass‘ uns auch mal zusammen nach Mallorca auf eine mallorquinische Finca. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken…

Herzliche Grüße,

deine Lisa

 

P.S.: Ein kleines Highlight war diese winzige Tankstelle in Llubí, an der wir unser Mietauto wieder vollgetankt haben.

Die kleine Tankstelle in Llubí